„60 Jahre Der Spiegel“ - Leo Brawand (Mitbegründer des Spiegel) und Stephan Burgdorff (Redakteur des Spiegel und Leiter des Ressorts Sonderthemen) im Gespräch in der Spiegelkantine.
Dem Spiegel, der sich selbst als Deutschlands bedeutendstes Nachrichtenmagazin bezeichnet, stand seit seiner Entstehung immer wieder im Kreuzfeuer größten Lobes wie heftiger Kritik.
Leo Brawand und Stephan Burgdorff lassen die Geschichte des Magazins von den Anfängen bis heute Revue passieren.
"Die Gründung des Spiegel war ein Urknall, bestehend aus Zufälligkeiten und ein paar verrückter Leute." (Leo Brawand)
Die erste Ausgabe des Spiegel erschien am 4. Januar 1947. In kürzester Zeit entwickelte sich das Blatt, das sich eine demokratische Aufklärungsarbeit im Nachkriegsdeutschland auf die Fahnen geschrieben hatte, zum auflagenstärksten Nachrichtenmagazin Europas.
Die verkaufte Auflage hat sich von knapp 87.000 (1950) auf heute über eine Million Exemplare gesteigert.
"Eine Meinungsführerschaft in einer sich stets verändernden Medienlandschaft ist nur durch kritisches Hinterfragen nach allen Seiten zu erlangen." (Stephan Burgdorff)
v. l. n. r.: Stephan Burgdorff, Dagmar Winklhofer-Bülow und Leo Brawand